Immer mehr Menschen gehen dazu
über, sich in ihrem Schlafzimmer ein Wasserbett aufzustellen.
Das Wasserbett besteht aus einer Umrandung, einem Auffangbecken und
einer Matratze, dessen Kern mit Wasser gefüllt ist. Besonders
der heizende Effekt im Winter und die Kühlung im Sommer tragen
auch zu einem gesunden Schlaf bei. Dabei stammt die Grundidee vom
Wasserbett von den nomadischen Wüstenvölkern ab, die
Ziegenhäute vernäht haben und diese mit Wasser
gefüllt haben. Zwar diente dieser Wasservorrat in erster Linie
als Trinkwasser, doch durch die Hitze in der Wüste
erwärmte sich dieses Trinkwasser und wurde so als
wärmende Schlafstätte in der Nacht genutzt.
Doch bevor man eine
Wasserbett
Matratze aufstellen möchte, sollte man sich
über die Tragbarkeit des Bodens informieren. Denn gerade beim
Holzfußboden im Altbau kann die Tragfähigkeit
begrenzt sein. Jedes Wasserbett ist mit einer sogenannten Auffangwanne
ausgerüstet. Das heißt, sollte die
Wasserbettmatratze aus irgendwelchen Gründen mal undicht
werden, wird das Wasser in dieser Vorrichtung aufgefangen. Wasserbetten
ohne die Auffangvorrichtung dürfen erstens nicht aufgestellt
werden und zweitens erlischt der Versicherungsschutz. Das
heißt, eventuelle Schäden durch ein
ausfließendes Wasserbett würden zulasten des
Wohnungsbesitzers fallen.
Doch im Prinzip braucht man davor keine Angst zu haben, denn die
Wasserbett matratzen,
es gibt sie in verschiedensten Ausführungen, sind schon recht
sicher. Doch auch auf die richtige Pflege eines Wasserbettes kommt es
an. Denn die Haltbarkeit eines Wasserbettes kann auch von der richtigen
Hygiene und Reinigung abhängen. Durch ein extra
Reinigungsmittel wird auch verhindert, dass sich Algen oder Bakterien
im Wasser ablagern. Darüber hinaus sollte man die Matratze
auch in bestimmten Zeitabständen entlüften. Dieses
können kleinere, aber auch größere
Abstände sein, oft hängt dieses von der
Wasserqualität ab. Auch kann das Wasserbett abgebaut und in
einem anderen Zimmer wieder aufgebaut werden, dies ist meistens bei
einem Umzug der Fall. Jedoch muss vor dem Transport das Wasser mittels
einer Pumpe und eines Schlauches aus der Matratze gelassen werden.
Vor dem Transport sollte sichergestellt werden, dass die
Wasserbettmatratze vollkommen entleert wurde. Der Rahmen des Bettes
wird, wie jeder normale Bettrahmen dann auch abgebaut und am neuen
Standort wieder aufgebaut. Zum Befüllen der Wasserbettmatratze
wird normales Leitungswasser verwendet. Jedoch sollte die
Erstbefüllung von Fachpersonal durchgeführt werden,
damit die optimale Füllmenge errechnet werden kann. Meist ist
es unwahrscheinlich, dass ein Wasserbett mal kaputt geht, doch auch
für diesen Fall gibt es das sogenannte Wasserbettflickzeug.
Wer sich natürlich beim Aufstellen oder beim Reparieren eines
Wasserbettes zu unsicher ist, der kann jederzeit den Fachmann zurate
ziehen.